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ActiveX
ActiveX ist ein von Microsoft entwickeltes Softwarekomponentenmodell und hat den Zweck, die Component Object Model-Standards (COM-Standards) zu erweitern. ActiveX-Komponenten können relativ Programmiersprachen-unabhängig eingesetzt werden, was den Einsatzbereich massiv ausweitet. Der Einsatz von ActiveX im Internet ist aufgrund fehlender Sicherheitsfunktionen umstritten.

Admin - Administrator
Der Admin oder Administrator spielt in der IT eine wichtige Rolle. Es wird unterschieden zwischen einem herkömmlichen Administrator und einem Systemadministrator. Der Administrator wird auch Sysop genannt, was für System Operator steht und so viel wie Moderator bedeutet. Die Hauptaufgabe des Administrators besteht darin, Inhalte zu verwalten (z.B. in Foren, o.Ä.). Der Systemadministrator hingegen beschäftigt sich mit der gesamten informationstechnischen Infrastruktur eines Unternehmens. Dazu gehören die Planung, Installation und Konfiguration von Systemen. Auch die Wartung und Pflege ist ein Bestandteil des Aufgabenbereichs.

ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line
ADSL ist derzeit die meistverbreitete Anschlusstechnik für digitale Breitbandanschlüsse. Bei ADSL gibt es unterschiedliche Datenübertragungsraten für den Up- und Downlink (Senden und Empfangen). ADSL kann sowohl auf digitalen (ISDN – Integrated Services Digital Network) als auch auf analogen (POTS – Plain old telephone service – „einfacher alter Telefondienst") Leitungen verwendet werden, da auf beiden bestimmte Frequenzen frei sind, die von ADSL genutzt werden. In der Qualität unterscheiden sich diese Leitungen nur geringfügig.

AI - Artificial Intelligence
Artificial Intelligence ist der englische Ausdruck für künstliche Intelligenz. Künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit der Automatisierung von intelligenten Verhalten. Es wird unterschieden in starke und schwache künstliche Intelligenz. Bei der starken künstlichen Intelligenz ist das Ziel, eine Intelligenz zu schaffen, die wie der Mensch Probleme selbstständig lösen, kreativ sein und Emotionen zeigen kann. Die schwache künstliche Intelligenz beschäftigt sich hingegen „nur" damit, konkrete Anwendungsprobleme zu lösen.

AIM - Advanced Ink Management System
Das „fortgeschrittene Tintenmanagementsystem” wurde von der Firma „Sharp" entwickelt und dient dazu, den Tintenverbrauch zu optimieren. Auch der wirtschaftliche Umgang mit den Tinten-Kartuschen für Tintenstrahldrucker wird bei AIM behandelt.

AIM - AOL Instant Messenger
AIM wurde von AOL entwickelt und dient zur Kommunikation zwischen verschiedenen Internet-Benutzern. Es ist nicht zwingend notwendig, AOL-Nutzer zu sein, um den AOL-Messenger verwenden zu können. Durch die Übernahme von ICQ durch AOL ist es mittlerweile auch möglich mit Usern, die nur eine ICQ-Nummer besitzen, zu kontaktieren.

ANSI - American National Standard Institute
Das American National Standard Institute ist ein Mitglied der ISO (International Organization for Standardization) und die amerikanische Stelle, industrielle Verfahrensweisen zu normen. Die alleinstehende Abkürzung „ANSI" steht in der IT für eine bestimmte Gruppe von Zeichensätzen, die auf ASCII basieren.

ASCII - American Standard Code for Information Interchange
ASCII ist eine 7-Bit-Zeichencodierung und wurde um Jahre 1967 als Standard definiert. 7-Bit-Codierung bedeutet, dass jedem Zeichen ein Bitmuster aus 7 Bit zugewiesen wird. Jedes Bit kann zwei Werte annehmen. Daraus ergeben sich 128 Zeichen (2 hoch 7) - 33 davon sind nicht druckbar. Die restlichen 95 Zeichen sind die folgenden (mit Leerzeichen beginnend):
!"#$%&’()*+#./0123456789:;<=>?
@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_
`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~

ASP - Application Service Provider
ASP lässt sich frei etwa als "Anwendungsdienstleistung” übersetzen. Darunter versteht man das Anbieten eines Dienstes (z.B. einer Software) über ein Netzwerk (meist das Internet). Die gesamte Betreuung, Administration und Wartung liegt beim ASP selbst und der Kunde braucht sich um nichts zu kümmern. Meist wird der gewünschte Dienst nicht gekauft, sondern für einen bestimmten Zeitrahmen „gemietet". Der Vorteil von ASP besteht darin, eine Vielzahl an Aufgaben auszulagern, was bei einem sinnvollen Einsatz eine enorme Zeit- und Kostenersparnis bewirkt.

Attachment
Unter einem Attachment versteht man einen Dateianhang, die mit Hilfe des MIME-Protokolls im Body der e-Mail geschickt werden. Eine Einschränkung im Bezug auf Dateityp, Dateiendung, oder Anzahl der Attachments gibt es selten, eine maximale Dateigröße hingegen tritt häufig auf. Die meisten Viren im Internet übertragen sich als Attachment in e-Mails.

AVI - Auto-Video Interleaved
AVI wurde von Microsoft entwickelt und wurde von RIFF (Resource Interchange File Format) abgeleitet. Es handelt sich um ein Video-Container-Format, was bedeutet, dass mehrere Datenströme (Video, Audio, Midi oder Text) in verschiedenen Verfahren codiert werden können. Das bewirkt, dass für den jeweiligen Datenstrom das effizienteste Codierungsverfahren verwendet werden kann, was die Dateigröße einschränkt.

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B2B - Business to Business
B2B steht für die Beziehung zwischen zwei Unternehmen. Geschäftsbeziehungen werden hauptsächlich im Marketing beschrieben, bei denen früher meist von Industriegüter- bzw. Investitionsgütermarketing gesprochen wurde. Heute wird hierfür der Begriff B2B-Marketing verwendet, um sich gegen andere Beziehungsgebiete (z.B. zu Konsumgütern, Endverbrauchern usw.) abzugrenzen.

B2C - Business to Costumer
B2C steht für Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen einem Verkäufer (Unternehmen) und einem Kunden (Endverbraucher/Konsument). Jeder Einkauf in einem gewöhnlichen Geschäft wäre eine B2C-Beziehung.

Backup
Unter einem Backup versteht man eine Sicherung eines bestimmten Datenstandes. Diese Datensicherung sollte in regelmäßigen Abständen (je nach Datenmenge und Integrität täglich oder wöchentlich) durchgeführt werden. Die Datenträger mit den gesicherten Inhalten sollten an einem sicheren Ort, der vor Einbruch, Feuer und anderen Faktoren geschützt ist, aufbewahrt werden. In einer erschreckend hohen Anzahl an Unternehmen wird keine regelmäßige Datensicherung vorgenommen, was im Falle eines Ausfalls der wichtigen Festplatten, einen enormen Schaden anrichten kann.

BCC - Blind Carbon Copy
Unter Blind Carbon Copy versteht man eine Blindkopie im Bezug auf e-Mails. Die Adressen, die im BCC-Feld eingetragen werden, erhalten zwar das Mail, sind aber für andere nicht sichtbar. Sinnvoll ist der Einsatz von BCC beispielsweise beim Versenden eines Newsletters, da andernfalls jeder andere, der diesen Newsletter ebenfalls erhält, alle Adressen einsehen könnte.

BIOS - Basic Input Output System
Das BIOS ist die sogenannte „Basissoftware", die zu starten des Computers benötigt wird. Abgelegt wird diese Software in einem nichtflüchtigen Speicher und steht der CPU, genauer gesagt dem Steuerwerk, direkt zur Verfügung. Die primäre Aufgabe des BIOS ist das Umgehen des Henne-Ei-Problems. Software ist üblicherweise auf einem Datenträger gespeichert. Um einen Datenträger lesen zu können, ist aber wiederum Software benötigt.

Bit - Binary Digit
Der Begriff Bit hat mehrere unterschiedliche Bedeutungen. Zum einen dient er als Bezeichnung für eine Binärziffer (0 und 1), zum anderen als Maßeinheit für Datenmengen oder Informationsgehalt.

Browser
Ein Browser ist ein Computerprogramm, das zum Betrachten von Websites im Internet verwendet wird. Die am weitesten verbreiteten (Web-)Browser sind der Internet Explorer von Microsoft und Firefox von Mozilla. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen textbasierten (z.B. Links, Lynks oder w3m) und grafischen (z.B. Firefox, Internet Explorer, Opera,…) Browsern. In den letzten Jahren stieg auch der Trend der so genannten Browser-Spiele. Dabei handelt es sich um Spiele, die online (also im Internet) nur mit Hilfe eines Browsers gespielt werden können.

Bug
Als Bug (z. dt. Käfer) wird ein Fehler in einer Anwendung oder einer Website bezeichnet. Das Ausbessern bzw. Bearbeiten dieser Fehler wird Bugfixing genannt.

Byte
Ein Byte ist eine Einheit für Datenmengen und besteht aus 8 Bit. Weitere Begriffe wären Megabyte, Gigabyte oder Terabyte.

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CAD - Computer Aided Design
CAD kann man übersetzen als „rechnerunterstützte Konstruktion" und ist eine Art elektronisches Zeichenbrett, mit dem zum Beispiel technische Zeichnungen einfach und detailgetreu erstellt werden können. Diese Pläne und Zeichnungen können sowohl 2- als auch 3-dimensional sein.

CC - Carbon Copy
Carbon Copy ist ein Begriff aus dem Bereich der e-Mails. Es handelt sich um eine Art Durchschlag, also eine Kopie, die an einen weiteren Empfänger gesendet werden kann. Die Adressen, die im CC-Feld eingetragen sind, sind im Gegensatz zu Adressen im BCC-Feld (Blind Carbon Copy) für alle sichtbar.

CeBIT
CeBIT steht für „Centrum der Büro- und Informationstechnik" und ist die weltweit größte Messe für alles rund um den Computer. Sie findet seit 1986 alljährlich im Früjahr in Hannover (Deutschland) statt und begeistert jedes Jahr tausende Besucher mit den Neuigkeiten am IT-Markt. Viele Hersteller nutzen die CeBIT, um Ihre neuesten Produkte direkt beim Endverbraucher vorzustellen oder zu testen.

CGI - Common Gateway Interface
CGI bedeutet frei übersetzt so viel wie "allgemeine Vermittlungsrechner Schnittstelle”. Diese Schnittstelle ist zuständig für die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen einem Webserver und einer Anwendung. Der Nachteil von CGI ist, dass für jeden Aufruf eine neue Programm-Instanz ausgeführt werden muss, wodurch CGI relativ langsam ist.

CMS - Content Management System
Das CMS oder Inhaltsmanagementsystem ist eine Anwendung, die das Erstellen und bearbeiten von Texten, Multimedia und anderen Dokumenten von mehreren Leuten ermöglicht. Diese verschiedenen Inhalte werden als Content bezeichnet. In einem CMS gibt es verschiedene Rollen, die fix vergeben werden: Administrator, Redakteure und Benutzer. Diese unterscheiden sich darin, dass sie verschiedene Rechte haben: Vollzugriff (Administrator), lesen und schreiben (Redakteur) oder nur lesen (Benutzer).

CPU - Central Processing Unit
Die CPU, also der Hauptprozessor, steuert alle Bestandteile eines Computers. Eine CPU besteht aus vier Teilen: Register, Recheneinheit (auch ALU – Arithmetic Logic Unit genannt), Befehlsdecoder und Adresseinheit. Neue CPUs haben zum Teil auch mehrere dieser Komponenten eingebaut, um mehrere Befehle gleichzeitig abarbeiten zu können. Die bekanntesten Hersteller und Modelle sind die Pentium-Serie von Intel und der AMD Athlon.

CRM - Costumer Relationship Management
CRM bedeutet frei übersetzt so viel wie Kundenbeziehungsmanagement und wird auch Kundenpflege genannt. Es bezeichnet die Verwaltung, Dokumentation und Pflege von Beziehungen zu Kunden. Ein CRM besteht meist aus einer Datenbank, in der alle Daten, die für Kunden und Neukunden wichtig sind, gespeichert werden. Es gibt im Grunde genommen drei Aufgabengebiete des CRM: Kundenakquisition, Kundenbindung und eventuelle Kundenrückgewinnung. Unterschieden wird CRM in weitere vier Unterbereiche: analytisches (Durchführung von Analysen mit Hilfe der bereits vorhandenen Daten), operatives (Zuführen der analysierten Daten an ihre Verwendung), kommunikatives (direkte Schnittstelle zum Kunden) und kollaboratives (Einsatz der Daten auch über die „Grenzen" des eigenen Unternehmens hinaus) CRM.

CRT - Cathode Ray Tube
CRT bedeutet auf deutsch so viel wie Kathodenstrahlröhre und wird auch Braun’sche Röhre genannt. Es handelt sich hierbei um eine Elektronenröhre, die Elektronenstrahlen erzeugt, mit denen beispielsweise schnell ändernde Spannungen und Ströme visualisieren lassen. Dafür ist ein Schirm mit Leuchtschicht nötig (Fluoreszenzschirm). Verwendet werden diese CRTs heute hauptsächlich noch in Radargeräten und Oszilloskopen.

CSS - Cascading Style Sheets
CSS ist eine deklarative Stylesheet-Sprache, die zum Beispiel bei HTML-Dokumenten angewandt wird. CSS beschreibt nicht den Inhalt, sondern verleiht der Seite ihr Aussehen und die Struktur. Der größte Vorteil bei der Verwendung von CSS ist die Trennung von Design und Inhalt. Somit werden Ladezeiten eingedämmt und im Falle eines Re-Designs können alle Farbgebungen usw. zentral in einem Dokument geändert und dann von allen Unterseiten übernommen werden. Mit Hilfe von CSS wird es ermöglicht, die Darstellung an das jeweilige Ausgabemedium (z.B. Papier, Website, PDA,…) anzupassen. Die CSS-Datei kann entweder direkt im Dokument vorhanden sein, oder von extern eingebunden werden.

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DAT - Digital Audio Tape
Bei DAT handelt es sich um ein digitales Audio-Datenband. Die Speicherung erfolgt mit Hilfe eines Magnetbandes. Dadurch, dass die Speicherung digital erfolgt, ist die Qualität um ein Vielfaches besser, als bei herkömmlichen analogen Speicherungsverfahren. Selbst eine CD wird in Qualität übertroffen.

Dateiformate
Grundsätzlich existieren zwei Grundformate:
  • sequentielle Dateien (Zugriff auf einen Satz nach dem anderen)
  • random oder Direktzugriffsdateien (direkter Zugriff)

Der Inhalt in diesen Dateiformen kann aber unterschiedlicher "Art" sein. Das können Textdaten, Zahlen oder auch Bilddaten sein. Die meisten Softwarehersteller verspeichern im "Dateiheader" (das ist der Kopfsatz einer Datei) wichtige Informationen über die Art der Daten und wie darauf zugegriffen werden kann (Struktur der Datensätze). Zusätzlich bekommen diese Dateien von den Herstellern eine spezielle Erweiterung (=Extension). Über diese Extension kann meist das zugehörige Programm ermittelt werden (z.B. DOC bedeutet für den Computer nach dem Programm Microsoft Word zu suchen, da die gewählte Datei durch die Kennung DOC als Worddokument eingestuft wird). Werden Dateien also mit einer "falschen" Erweiterung abgespeichert, können sie durch die "zugeordneten" Programme meist nicht mehr erkannt werden.

Nachstehend einige wichtige Dateinamenserweiterungen:
.CDR Corel Draw
.COM Programmdatei (COMmand File)
.DLL Programm(teil)datei (Dynamic Link Library)
.DOC Microsoft Word
.EXE Programmdatei (=EXEcutable File)
.GIF Grafikdatei
.INI Initialisierungsdatei (meist Textdateien)
.JPG Grafikdatei
.MDB Microsoft Access-Datenbank
.PDF Adobe Dokument
.PPT Microsoft Powerpoint
.XLS Microsoft Excel

DB - Database/Datenbank
Als Datenbank kann man grob gesagt eine große Ansammlung an Daten beschreiben. Die primäre Aufgabe einer Datenbank ist es, große Datenmengen effizient und dauerhaft zu speichern und dann weiterverarbeiten zu können. Diese Weiterverarbeitung kann beispielsweise mit Hilfe von SQL-Abfragen durchgeführt werden. Da sich in den meisten Datenbanken laufend Daten ändern, müssen diese ständig gewartet werden, um die Aktualität gewährleisten zu können.

Default
Default steht für einen Wert, der standardmäßig verwendet wird, sofern keine explizite Vorgabe erfolgt. Beispielsweise bei Installationen können einige Parameter vom Hersteller als „default" definiert werden, um den Enduser das mühsame Eintippen unzähliger Parameter zu ersparen.

DFÜ - Datenfernübertragung
Die Übermittlung von Daten zwischen Computern über ein Medium, das ein zusätzliches Protokoll verwendet wird als DFÜ bezeichnet. Meist wird hierfür das Telefonnetz verwendet, aber auch Funk oder Infrarot-Schnittstellen werden als DFÜ bezeichnet.

DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol
Das „dynamische Anbieter-Konfigurations-Protokoll" wird dazu verwendet, um IP-Adressen dynamisch zuzuweisen. Das ermöglicht beispielsweise die vollautomatische Einbindung eines Computers in ein bestehendes Netz, ohne eine Vielzahl an Konfigurationen vornehmen zu müssen. Standardgemäß arbeitet es auf den UDP-Ports 67 und 68.

DNS - Domain Name Server
Die Hauptaufgabe des Domain Name Servers besteht darin, eine URL bzw. eine Domain in die dazugehörige IP-Adresse umzuwandeln. Eine Domain (z.B. Fehler! Hyperlink-Referenz ungültig.) lässt sich schließlich leichter merken als eine IP-Adresse (z.B. 148.64.91.155). Dieser Prozess wird auch als „forward uplook" bezeichnet. Beim DNS handelt es sich um eine Datenbank, die in verschiedene Zonen unterteilt ist und den Namensraum des Internets verwaltet.

Domain
Unter Domain kann man, global gesagt, die Adresse einer Website verstehen. Domains bestehen aus drei Ebenen: Top-Level-Domain (z.B. .at), Second-Level-Domain (z.B. infotechnik-smejkal) und Third-Level-Domain (z.B. www.).
Mit Hilfe von Subdomains kann man einzelne Bereiche von Websites abgrenzen und ihnen eine eigene Web-Adresse geben. Beispiel: http://shop.infotechnik-smejkal.at
Seit einiger Zeit ist es auch möglich, Umlaute und Sonderzeichen in Domains zu verwenden, allerdings werden diese zur Zeit erst von einem geringen Prozentsatz der Browser unterstützt.

DOS - Disk Operating System
Unter DOS versteht man kleine Betriebssysteme, die die Verwaltung von Speichermedien (hauptsächlich Disketten und Festplatten) zur Aufgabe haben. In der weiteren Funktionalität sind solche DO-Systeme sehr eingeschränkt. Der Einsatz dieser Systeme ging in den letzten Jahren aufgrund ihrer geringen Einsatzfähigkeit stark zurück, sie werden aber immer noch wegen ihrer großen Betriebssicherheit in eingebetteten Systemen eingesetzt.

DPI - Dots per Inch
DPI steht im Deutschen für „Punkte pro Zoll” und ist eine Einheit für Graphik-Auflösungen. Verwendet wird diese Einheit sowohl bei Bildschirmen und Displays, als auch im Druck oder bei optischen Computermäusen.

D-RAM - Dynamic Random Access Memory
Als D-RAM wird ein elektronischer Speicherbaustein bezeichnet, der als integrierter Schaltkreis agiert. Es handelt sich um einen flüchtigen Speicher, was bedeutet, dass er seine Daten verliert, sobald der Computer ausgeschaltet wird. Gespeichert werden die Informationen mit Hilfe des Ladezustands des eingebauten Kondensators.

DSL - Digital Subscriber Line
Digital Subscriber Line kann ins Deutsche als "digitale Teilnehmeranschlussleitung” übersetzt. Es handelt sich um eine Datenleitung mit einer Übertragungsrate von bis zu 50 Mbit/s, was die Übertragung im Gegensatz zu ISDN (max. 128kbit/s) oder Analog-Modems (max. 56kbit/s) erheblich beschleunigt. Das Nutzen eines größeren Frequenzbereichs bei der Übertragung gewährleistet diese Geschwindigkeit. Diese Tatsache ist auch der Grund für den Nachteil der Reichweiteneinschränkung des Signals. Aus diesem Grund ist DSL derzeit auch noch nicht überall verfügbar.

DVD - Digital Versatile Disc
DVD steht für „digitale, vielseitige Scheibe". Als DVD wird ein digitales Speichermedium bezeichnet, das optisch wie eine CD aufgebaut ist, mit dem Unterschied, dass eine DVD ein Vielfaches an Speicherkapazität einer CD hat. Die Kapazitäten liegen, je nach Format bei 4,7 bis insgesamt 17 GB. Wie bei CDs gibt es auch bei DVDs verschiedene beschreibbare Formate, wie etwa DVD-R (oder DVD+R, Recordable), DVD RW (Rewriteable) usw. DVDs werden in der IT hauptsächlich zur Datensicherung verwendet, im Multimedia-Bereich für Filme. Eine Weiterentwicklung der DVD ist die Blu-Ray-Disc, die noch größere Datenmengen speichern kann – Dual Layer bis zu 50 GB.

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EB - Exabyte
Ein Exabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^18 Byte, meist wird aber von 2^60 Byte gesprochen.

ECMA - European Computer Manufacturer’s Association
Bei der ECMA-Organisation handelt es sich um einen Zusammenschluss von Unternehmen, die sich mit der Normung und Standardisierung von Informations- und Kommunikationssystemen und Unterhaltungselektronik beschäftigen.

E-Commerce - electronic commerce
Der deutsche Begriff zu e-Commerce ist „elektronischer Handel" und bezeichnet global gesagt alle Verkaufs- bzw. Einkaufsvorgänge über das Internet. Die gesamte Beziehung zwischen Käufer und Verkäufer wird über das Internet abgewickelt. Der größte Vorteil von e-Commerce liegt darin, dass erhebliche Kosten gespart werden können. Beispielsweise weil ein Verkaufslokal (das noch dazu an Öffnungszeiten, Verkaufspersonal usw. gebunden ist) nicht unbedingt erforderlich ist. Diese Kostenersparnis kann direkt an den Kunden weitergegeben werden.

EDI - Electronic Data Interchange
Der deutsche Begriff zu EDI ist "elektronischer Datenaustausch” und bezeichnet alle Verfahren zum Versand von Nachrichten zwischen verschiedenen Anwendungssystemen. Die Grundidee besteht darin, menschliche Fehler bei der Übertragung zu verhindern und die Übertragung erheblich zu beschleunigen. Es gibt zwei Arten von Übertragungsarten: asynchron (getrennte Übertragung) und vollautomatisch.

EDIFACT - Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport
Bei EDIFACT handelt es sich um einen Standard, der branchenübergreifend und international spezifiziert wurde. Der Standard beschäftigt sich mit dem Format, elektronischer Daten im Geschäftsverkehr. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Versionen, die Verzeichnisse genannt werden. Außerdem gibt es auch branchenspezifische Teile des gesamten EDIFACTS, die man Subsets nennt. Beispiele hierfür wären EDIFURN (für furniture – Möbel), EDITEX (Textilien) oder EDIG@S (Erdgas).

EDV - Elektronische Datenverarbeitung
EDV ist der Sammelbegriff für die computerunterstützte Erfassung und Bearbeitung von Daten. Früher wurden auch Systeme, die mit Lochkarten arbeiteten als EDV bezeichnet. Der Begriff „EDV" wurde in den letzten Jahren von dem Begriff „IT" (Informationstechnik/-technologie) fast vollständig verdrängt.

E-Mail - electronic Mail
Als e-Mail wird eine briefartige Nachricht bezeichnet, die über das Internet übertragen wird. E-Mailing ist mittlerweile zum meistgenutzten Dienst im Internet gewachsen. Aufgebaut ist eine e-Mail in einen Header (Kopf), einen Body („Körper") und eine Signatur aufgebaut. Im Kopf ist eine Beschreibung über den Weg der e-Mail, also beispielsweise der Absender, das Sendedatum oder der Empfänger zu finden. Der Body ist der eigentlich Inhalt der Nachricht. Die Signatur ist vergleichbar mit einer Unterschrift, die gewährleistet, dass die e-Mail tatsächlich auch vom Empfänger kommt. Die Signatur ist allerdings optional und kann auch im Body bereits integriert sein. Das größte Problem von e-Mails sind Spams, also unerwünschte (Werbe-)Nachrichten.

ERP - Enterprise Ressource Planning
Eine ERP-Software beschäftigt sich mit der Planung von unternehmensspezifischen Ressourcen, wie zum Beispiel Material, Kapital oder Personal. Meist decken ERP-Programme große Bereiche ab: Finanzbuchhaltung, Produktion, Fakturierung usw. Der Trend geht in letzter Zeit hin zu einer webbasierten ERP-Software. Ein Beispiel für eine ERP-Software wäre die (Compact) WINLine von Mesonic.

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FAQ - Frequently Asked Questions
Unter FAQ versteht man häufig gestellte Fragen. Dieses Fragen- und Antwortverzeichnis wird meist laufend erweitert und kann somit einen immer größer werdenden Bereich abdecken. Zu finden sind Sie meist auf Internetseiten oder im Anhang zu Beschreibungen.

FAT - File Allocation Table
FAT lässt sich etwa mit „Dateizuordnungstabelle" beschreiben und ist ein Dateisystem, das unter den Fittichen Microsoft’s läuft. Es gibt verschiedene Versionen von FAT, wie etwa FAT12, FAT16, FAT32 oder FATplus. Diese unterscheiden sich in der Größe des Systems. Aufgebaut ist eine FAT in sechs verschiedene Bereiche: Bootsektor, reservierte Sektoren, FAT 1, FAT 2, Stammverzeichnis und Datenbereich.

Fonts
Fonts sind Schriftarten und Stile, die beispielsweise in einem Textverarbeitungs-Programm zur Gestaltung verwendet werden können. Es gibt eine Vielzahl an Internetportalen, die Schriftarten zum kostenlosen Download anbieten. Diese können dann meist frei verwendet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, so genannte Font-CDs zu kaufen, auf denen eine ganze Sammlung verschiedener Schriftarten zu finden ist.

FSB - Front Side Bus
Als Front Side Bus wird die Schnittstelle zwischen dem Prozessor (siehe CPU – Central Processing Unit) und der Northbridge (Verbindung diverser Komponenten über andere Busse). Hauptaufgabe des FSB ist es, den Takt, in dem alle Komponenten angesprochen werden sollen. Um die Rechnerleistung zu verbessern, ist es möglich, den Computer mit Hilfe des FSBs zu „übertakten", was allerdings zu Beschädigungen des Prozessors und weiteren Komponenten führen kann.

FTP - File Transfer Protocol
Beim „Datei-Transfer-Protokoll” handelt es sich um ein Netzwerk-Protokoll, das zur Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netze verwendet wird. Es wird sowohl zum Up-, als auch zum Download verwendet. Eine Besonderheit bei FTP ist, dass für Übertragung und Steuerung zwei getrennte Leitungen verwendet werden.

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Gateway
Gateway heißt frei übersetzt Protokollumsetzer und gewährleistet eine Kommunikation von Netzen, die mit unterschiedlichen Protokollen arbeiten. Die benötigten Informationen für ein anderes Netz werden konvertiert, was nicht mehr benötigt wird, wird gelöscht. Im Gegensatz zu einem Router, mit dem sie oft verglichen werden, arbeiten Gateways auf allen sieben Schichten des OSI-Schichtenmodells.

GB - Gigabyte
Ein Gigabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^9 Byte, meist wird aber von 2^30 Byte gesprochen.

GIF - Graphic Interchange Format
Bei GIF handelt es sich um ein Graphik-Format, das hauptsächlich im Internet zum Einsatz kommt und bei Bildern mit geringer Farbtiefe (maximal 256 Farben pro Einzelbild) verwendet wird. Ein Vorteil vom GIF-Format ist, dass es im Gegensatz zu JPEG-Bildern, Transparenzen unterstützt. Außerdem können mehrere Bilder in einem GIF-Bild zusammengefasst werden, um so eine kleine Animation entstehen zu lassen.

GPRS - General Packet Radio Services
Unter GPRS versteht man einen „allgemeinen, paketorientierten Funkdienst". Es handelt sich hierbei um einen Übertragungsdienst, der im Bereich Mobilfunk eingesetzt wird und eine Weiterentwicklung des GSM (Global System for Mobile Communication) ist. Eine Besonderheit bei GPRS ist, dass nur virtuell eine dauerhafte Verbindung zur Gegenstelle besteht, der Funkraum aber nur dann wirklich genutzt wird, wenn auch Daten übertragen werden. Verwendet wird GPRS nicht nur von vielen Mobiltelefonen, sondern auch als mobile Modems für Laptops.

GPS - Global Positioning System
Das globale Positionierungssystem ist ein Navigationssystem, das mit Hilfe von Satelliten arbeitet. Entwickelt wurde das GPS zur Navigationsbestimmung und Navigation im Militär. Bald wurde auch der Nutzen für den zivilen Gebrauch entdeckt und weiter ausgebaut. Mittlerweile setzen auch bereits neue Mobiltelefone auf GPS und verbinden somit Handy und Navigationssystem.

GSM - Global System for Mobile Communication
GSM stand früher für „Groupe Spéciale Mobile" und wurde aufgrund der Internationalität in „Global System for Mobile Communication" umbenannt. Es ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze. Verwendet wird GSM hauptsächlich für Sprachtelefonie und Nachrichtendienste (SMS – Short Message Service).

GUI - Graphical User Interface
Unter GUI versteht man eine graphische Benutzeroberfläche, die die Bedienung eines Computers erheblich erleichtert. Erst durch die GUI wird das Verwenden von verschiedenen Buttons und auch Anzeige- und Steuerungsgeräten, wie etwa der Computermaus, erlaubt. Bevor GUIs entwickelt wurden, musste man einen Computer mit einer Kommando-Zeile steuern.

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Hardware
Als Hardware kann im Grunde genommen alles bezeichnet werden, was man anfassen kann. Dazu zählen alle Komponenten, die innerhalb eines Rechners sind, wie etwa Arbeitsspeicher, Prozessoren, Ein- und Ausgabegeräte. Die korrekte Übersetzung für Hardware ist „Datenverarbeitungsgeräte". Hardware kann ohne Software nicht selbstständig arbeiten.

HDD - Hard Disk Drive
Hard Disk Drive ist der englische Begriff für eine Festplatte. Es handelt sich hierbei um ein Speichermedium, bei dem binäre Daten auf eine rotierende Scheibe geschrieben werden. Dies geschieht mittels Magnetisierung der einzelnen Scheiben. In letzter Zeit werden immer mehr externe Festplatten verwendet, die beispielsweise auch über USB angeschlossen werden können. Bei neuen Festplatten können bereits Kapazitäten bis zu 2.000 GB erreicht werden.

HD(-TV) - High Definition (Television)
Als HDTV wird die neue Generation des Fernsehens bezeichnet – das hochauflösende Fernsehen. Es handelt sich hierbei eigentlich um einen Sammelbegriff, der sich mit allen Fernsehnormen beschäftigt, die gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen (auch SD-TV, Standard Definition Television) eine höhere Auflösung haben. Diese Technik erlaubt es, Bilder in sehr guter Qualität wiederzugeben und gestochen scharf darzustellen. Um das gewährleisten zu können ist allerdings ein spezielles Fernseh-Gerät und passendes Filmmaterial nötig.

HTML - Hypertext Markup Language
Bei HTML handelt es sich um eine Auszeichnungssprache, die zur Darstellung von Daten (z.B. Bilder, Texte,…) verwendet wird. Die Darstellung von HTML-Dateien übernehmen meist Webbrowser, da HTML hauptsächlich bei Websites verwendet wird. Innerhalb einer HTML-Datei können auch zusätzliche Informationen („Metatags") definiert werden, die Auskunft über die Seite geben sollen. Beispiele hierfür wären der Name des Autors, Erstellungsdatum oder Begriffe, mit denen die Website bei Suchmaschinen gefunden werden kann. In Zukunft soll HTML durch XHTML ersetzt werden.

HTTP - Hypertext Transfer Protocol
Das Hypertext Transfer Protokoll wird verwendet, um Daten über ein Netzwerk zu übertragen. Das Haupteinsatzgebiet ist das Internet beziehungsweise die Übertragung von Websites (z.B. http://www.xyz.at). Sobald Daten angefordert werden, wird eine Verbindung aufgebaut, die nach Beendigung der Übertragung wieder beendet wird. HTTP arbeitet auf der siebten Schicht des OSI-Schichtenmodells.

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IBAN - International Bank Account Number
Die IBA-Nummer ist eine standardisierte eindeutige Kennung von Kontobesitzern und Banken, die den Geldtransfer speziell ins Ausland erheblich vereinfacht. Aufgebaut ist die IBAN in drei Teile: Ländercode, Prüfziffer und Kontoinformationen (Kontonummer und Bankleitzahl). Der Vorteil für den Kunden liegt in der Verwendung der IBAN darin, dass meist die Gebühren für eine Auslandsüberweisung entfallen und das Geld somit zu den herkömmlichen Inlands-Überweisungs-Spesen überwiesen werden kann.

ICQ - I Seek You
ICQ ist ein kostenloses Internet-Chat-Programm (Messenger), das bereits mehrere Millionen User verzeichnen kann. Der Umfang des Programms wächst von Version zu Version um zahlreiche Zusatz-Tools, wie zum Beispiel spielen oder Video-Konferenzen. Es gibt auch eine Vielzahl an anderen Chat-Programmen, die mehrere Messenger (z.B. MSN, AIM,…) in sich vereinen, wie zum Beispiel Trillian oder Miranda.

IEEE - Institute of Electrical and Electronics Engineers
Das IEEE ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Ingenieuren und Entwicklern aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik, der sich mit der Normung von Techniken, Hard- und Software beschäftigt. Beispielsweise der Aufbau bzw. die Funktion eines LANs oder von parallelen Schnittstellen wurden vom IEEE genormt. Die Mitgliederzahl bewegt sich bei ca. 350.000 Personen, den Vorsitz hält derzeit Prof. Dr. Ing. Adolf Schwab.

Interface
Als Interface werden jegliche Arten von Schnittstellen bezeichnet. Diese Schnittstellen werden dazu verwendet, die Kommunikation zwischen verschiedenen Komponenten zu gewährleisten. Hierbei unterscheidet man zwischen folgenden Interface-Arten: Datenschnittstelle (data interface – Datenübermittlung im Allgemeinen), Hardwareschnittstelle (hardware interface – Übertragung von Daten zwischen zwei Hardware-Komponenten), Softwareschnittstelle (software interface – Datenübertmittlung zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen) und Benutzerschnittstelle (user interface – die Verbindung zwischen einem Menschen und einem Gerät).

IP - Internet Protocol
Beim Internet Protocol handelt es sich um ein weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. Mittels IP-Adresse, die für jeden Computer eindeutig sein muss, und Subnetzmaske können mehrere Rechner innerhalb eines Netzwerks in logische Einheiten gegliedert und in Gruppen bzw. Subnetze zusammengefasst werden. Das Internet baut auf das IP auf, wo es hauptsächlich in der aktuellen Version IPv4 verwendet wird. Die Weiterentwicklung wird IPv6 heißen und wird erst von wenigen Anwendungen unterstützt.

IRC - International Relay Chat
Unter IRC versteht man ein rein text-basiertes Chat-System, das es ermöglicht, mit einer beliebigen Anzahl an anderen Benutzern („Chatter") in verschiedenen „Räumen" oder Gesprächskanälen („Channels") zu kommunizieren. Auch eine direkte Kommunikation zwischen zwei Benutzern kann stattfinden, was „Query" genannt wird. Um in einem IRC mit anderen Personen chatten zu können, wird ein spezielles Programm, der IRC-Client, benötigt.

IrDA - Infrared Data Association
Bei IrDA handelt es sich um diverse Spezifikationen und Normungen von Infrarot-Schnittstellen. Mit Hilfe dieser Schnittstelle können Daten mittels infraroten Lichts, das für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, übertragen werden. Verdrängt wird die Infrarot in letzter Zeit immer mehr von Bluetooth-Schnittstellen, die die Übertragung beschleunigen und zusätzlich eine größere Reichweite haben.

ISDN - Integrated Services Digital Network
ISDN ist die Bezeichnung für das digitale Telefonnetz. Ein ISDN-Anschluss hat 2 Kanäle, weshalb sich gleichzeitig zwei Verbindungen herstellen lassen, beispielsweise eine Verbindung zum Internet und ein Telefongespräch. Die Datenübertragungsrate bei ISDN liegt bei maximal 64 Kilobit, das entspricht ca. 8000 Zeichen, pro Sekunde.

ISP - Internet Service Provider
Der ISP (zu Deutsch: Internetdienstanbieter) oder auch nur Provider ist ein Anbieter von Diensten, Inhalten und technischen Leistungen, die zur Benutzung des Internets benötigt werden. Meist beschränkt sich der ISP nicht nur auf die Verbindung zum Internet, sondern bietet auch eine Vielzahl weiterer Dienste an. Domain- bzw. Server-Hosting, Bereitstellen von Webspace oder e-Mail-Adressen wären Beispiele hierfür.

IT - Information technology
Übersetzt bedeutet IT Informationstechnik und ist ein moderner Oberbegriff für alles, was mit Computern zu tun hat. Er hat die Abkürzung „EDV" (Elektronische Datenverarbeitung) zu einem großen Teil vom Markt verdrängt. Sie stellt ein Bindeglied zwischen der klassischen Elektrotechnik und der Informatik dar.

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Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die eine Komponente der Java-Technologie ist. Programme, die in Java geschrieben wurde, werden in Bytecode übersetzt im dann in einer sogenannten Laufzeitumgebung ausgeführt. Diese Umgebung wird auch VM – Virtuelle Maschine – genannt.

JavaScript
JavaScript ist eine objektbasierte Skriptsprache, die ursprünglich für den Netscape Navigator entwickelt wurde. Mit JavaScript lassen sich Inhalte, beispielsweise PDF-Dokumente, aber auch Websites, interaktiv verändern. JavaScript gehört ebenso wie Java zu Sun Microsystems.

JET-Engine
Bei der JET-Engine handelt es sich um eine für Windows-Betriebssysteme ausgelegte Datenbank-Engine. Es wurden zwei voneinander unabhängige Versionen – Red und Blue – entwickelt. Die Red-Engine („Jet Red") beschäftigt sich mit Desktop-Datenbanken, die Blue-Engine („Jet Blue") hingegen hauptsächlich mit semistrukturierten Daten.

JPEG - Joint Picture Experts Group
Die deutsche Übersetzung für JPEG lautet „Verbindung der Fotographieexperten”. Dieser Zusammenschluss entwickelte ein Verfahren, mit dem Bilder komprimiert werden. Im Internet ist es das am weitesten verbreitete Format für Fotos. Um JPEG-Bilder bewegt darstellen zu können, wurde MPEG-1 und später MPEG-2 entwickelt. Die Dateiendung von JPEG-Bildern lautet .jpg.

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kb
Ein Kilobyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^3 Byte, meist wird aber von 2^10 Byte gesprochen. Je nach Schreibweise gibt es verschiedene Größen: KB – 1024 Byte, kb – 1000 Bit, Kb – 1024 Bit, kB – 1000 Byte

kbps - Kilobyte per second
Unter kbps versteht man eine Übertragungsrate von Daten. Es bezeichnet, wie viele Kilobyte pro Sekunde eine Datenleitung passieren.

KI - Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz beschäftigt sich mit der Automatisierung von intelligenten Verhalten. Es wird unterschieden in starke und schwache künstliche Intelligenz. Bei der starken künstlichen Intelligenz ist das Ziel, eine Intelligenz zu schaffen, die wie der Mensch Probleme selbstständig lösen, kreativ sein und Emotionen zeigen kann. Die schwache künstliche Intelligenz beschäftigt sich hingegen „nur" damit, konkrete Anwendungsprobleme zu lösen.

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LAN - Local Area Network
Ein LAN bezeichnet ein Netzwerk, das in der Größe zwischen einem PAN (Personal Area Network) und einem MAN (Metropolitan Area Network). LANs sind meist dort zu finden, wo mehrere Rechner zwischen kleinen Distanzen miteinander verbunden werden sollen. Die Verbindung kann entweder mittels herkömmlichen Ethernet-Kabeln erfolgen, oder aber auch kabellos mit Hilfe von Wireless LAN.

LCD - Liquid Cristal Display
Bei einem LC-Display kommen spezielle Flüssigkristalle zum Einsatz, die man durch die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen kann. Die Vorteile von diesen Flüssigkristallbildschirmen sind die geringe Tiefe der Geräte selbst, geringer Stromverbrauch und sehr scharfe Bilder. Der größte Nachteil ist die eingeschränkte Farbwiedergabe und der geringe verlustfreie Betrachtungswinkel, was aber in letzter Zeit durch Weiterentwicklungen der Technologie massiv eingeschränkt wurde.

Link
Ein Link, oder auch Hyperlink ist eine Verknüpfung bzw. ein Verweis auf ein anderes Dokument. Das kann sowohl eine andere Website, als auch ein Anwendungsprogramm sein. Links auf Websites dienen zu einer angenehmeren Navigation zwischen verschiedenen Unterseiten.

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MB - Megabyte
Ein Megabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^6 Byte, meist wird aber von 2^20 Byte gesprochen.

MBR - Master Boot Record
Der Master Boot Record ist der erste Block an Daten, der beispielsweise auf einer Festplatte und hat die Aufgabe, das Betriebssystem zu starten. Ein MBR enthält eine Tabelle, in der alle Partitionen eines Datenträgers zu finden sind. Aus diesem Grund haben nicht-partitionierte Datenträger (wie etwa eine CD oder eine Diskette) keinen MBR – in diesem Fall spricht man von einem Bootsektor bzw. Boot Record.

MIDI - Musical Intrument Digital Interface
MIDI ist eine digitale Schnittstelle für Musikinstrumente, die dazu verwendet wird, musikalische Steuerinformationen zwischen einem Instrument und einem Rechner zu übermitteln, aufzuzeichnen und wiederzugeben. Die Besonderheit ist, das bei MIDI keine Töne oder Frequenzen übergeben werden, sondern ausschließlich Befehle zur Ansteuerung von Instrumenten. Bei einem Klavier wären das beispielsweise „Note-on" (Einschalten des Tons), „Velocity" (Stärke des Anschlags) und „Note-off" (Ausschalten des Tons). Diese Informationen werden dann von einem Klangerzeuger (z.B. Synthesizer) verarbeitet.

MIME - Multipurpose Internet Mail Extensions
Bei MIME handelt es sich um einen Komprimierungsstandard, der sich mit e-Mails und anderen Internetnachrichten beschäftigt. Hierbei werden etwa der Aufbau und die Struktur definiert und klar vorgegeben. Auch bei verschiedenen Internetprotokollen und Desktopumgebungen kommt MIME zum Einsatz.

MMS - Multimedia Message Service
Der Multimedia-Nachrichten-Dienst kann als Weiterentwicklung der SMS gesehen werden. Es handelt sich hierbei um die Übertragung von multimedialen Nachrichten, wie zum Beispiel Bilder. Auch besonders Formatierte SMS gelten als MMS.

MPEG - Moving Picture Expert Group
Die „Gruppe von Experten, bewegter Bilder" ist ein Zusammenschluss von Experten, der sich mit der Standardisierung von Videokompressionen beschäftigt. Dazu gehören auch andere Themen, wie etwa die Audiodatenkompression oder verschiedene Containerformate.

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NAT - Network Adress Translation
NAT ist ein Sammelbegriff für Verfahren, um Adressinformationen automatisch und auch transparent in Datenpaketen durch andere zu ersetzen. Das Haupteinsatzgebiet von NAT sind Firewalls und Router. Mit Hilfe von NAT kann also beispielsweise das lokale Netz mit dem Internet verbunden werden.

Newsgroup
Unter einer Newsgroup versteht man ein Diskussionsforum im Internet, das meist öffentlich zugänglich ist. Oftmals ist aber eine Registrierung notwendig. Das Themengebiet ist meist vorgegeben, innerhalb des Themas findet man aber selten Einschränkungen. Bei Newsgroups wird von einem Benutzer ein Artikel veröffentlicht, über den dann diskutiert werden kann.

NIC - Network Interface Card
Eine NIC bezeichnet eine Netzwerkkarte, deren Hauptaufgabe darin besteht, eine physikalische Verbindung zwischen Rechner und einem lokalen Netzwerk herzustellen. Netzwerkkarten bestehen aus zwei Komponenten: zum einen aus der Netzwerkschnittstelle, die an den Netzwerktyp angepasst werden muss und zum anderen aus einer Busschnittstelle, die wiederum an die Computerarchitektur angepasst werden muss.

NNTP- Network News Transport Protocol
NNTP ist ein Übertragungsprotokoll, das in Verbindung mit Usenet verwendet wird. Das textbasierte Protokoll und arbeitet auf dem Prinzip, dass immer abwechselnd der Server und der Client miteinander kommunizieren.

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OCR - Optical Character Recognition
OCR ist die optische Erkennung von geschriebenen Zeichen. Es handelt sich hierbei um ein Verfahren, das es Computern erlaubt, diese Zeichen in digitale Informationen umzuwandeln. Verwendet wird hierfür ein Mustervergleichsverfahren, mit dem das meist gescannte Dokument verglichen wird. Eine Weiterentwicklung von OCR ist ICR – Intelligent Character Recognition. Hierbei wird auch der Kontext des Textes überprüft (beispielsweise bei 8aum und Baum).

ODBC - Open Database Connectivity
Unter ODBC versteht man eine „offene Datenbank-Verbindungsfähigkeit”. Es handelt sich hierbei um eine standardisierte Datenbank-Schnittstelle, bei der SQL als Datenbanksprache verwendet wird. Der Sinn hinter ODBC ist es zu erlauben, Anwendungen relativ unabhängig vom verwendeten Datenbankmanagementsystem zu entwickeln.

OEM(-Software) - Original Equipment Manufacturer
Bei OEM-Produkten handelt es sich um Komponenten, die vom Hersteller selbst gefertigt wurden. Die Besonderheit ist, dass sie zwar in der eigenen Fabrik hergestellt, aber nicht von ihnen selbst vertrieben werden.

OS - Operating System
Operating System ist der englische Begriff für das Betriebssystem eines Computers. Es wird meist von der Festplatte geladen. Vom Betriebssystem lassen sich dann weitere Programme laden und bedienen. Am weitesten verbreitet ist Windows (2000, NT, XP, Vista,…). Weitere Beispiele: Mac OS von Apple, Linux, Knoppix, Unix,…

OSI(-Schichtenmodell) - Open Systems Interconnection
Das OSI-Schichtenmodell beschreibt eine Art der Datenübertragung bei bestimmten Verbindungen, wie etwa der zwischen dem Internet und einem Computer. Es gibt sieben Schichten, die aufeinander aufbauen. Die unterste Schicht ist die reine physikalische Übertragung mittels eines Kabels. Die Schichten heißen in aufsteigender Reihenfolge: Bitübertragungsschicht, Sicherungsschicht, Vermittlungsschicht, Transportschicht, Sitzungsschicht, Darstellungsschicht und Anwendungsschicht.

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P2P - Peer to Peer
Unter Peer-to-Peer versteht man meist im Bezug auf ein Netzwerk, eine Verbindung zwischen zwei Gleichberechtigten Benutzern. In solch einem Netzwerk können alle User sowohl als Server, als auch als Client agieren. Manche P2P-Systeme benötigen zwar einen extra Server, über den alle Verbindung laufen, das Prinzip ist aber dasselbe. Ein P2P-Netzwerk wird unter anderem dadurch charakterisiert, dass keine zentrale Datenbank und keine zentrale Instanz zur Steuerung und Koordination vorhanden sind.

PB - Petabyte
Ein Petabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^15 Byte, meist wird aber von 2^50 Byte gesprochen.

PC - Personal Computer
Den PC, oder auch Einzelplatzrechner, zeichnet aus, dass er nur von einer einzelnen Person bedient wird. Oft wird als PC das gesamte „Paket" bezeichnet, das zum bedienen benötigt wird, also auch beispielsweise der Bildschirm oder Ein- und Ausgabe-Geräte. Der erste „richtige" PC wurde im Jahr 1973 von der Firma Xerox PARC entwickelt. Von diesem Zeitpunkt an stieg die Verbreitung ständig, bis heute schließlich fast jeder einen eigenen PC besitzt.

PDA - Personal Digital Assistant
Ein PDA bezeichnet einen kleinen tragbaren Computer, der mit einem Akku ausgestattet ist und hauptsächlich für organisatorische Aufgaben, wie etwa Kalender-, Adress- oder Mail-Verwaltung verwendet wird. Die Funktionalität wird aber immer mächtiger, weshalb der Trend des PDAs weiter ansteigt.

PDF - Portable Document Format
PDF ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente mit Texten, Bildern und Grafiken. Die Vorteile von einem PDF sind, dass die Datei Dokumente einschließlich aller relevanten Farben und Vektorgraphiken wiedergegeben werden kann. Dies gewährleistet eine beliebige Vergrößerung ohne Qualitätsverlust. Außerdem gibt es keine Einschränkung im Bezug auf Seitenanzahl. Der Ersteller kann sein Dokument mit einer Reihe von Sicherheitsmaßnahmen vor Veränderungen schützen, beispielsweise durch Verschlüsselung oder digitale Signaturen. Dokumente, die im Internet publiziert werden, weisen meist das PD-Format auf.

PHP - PHP Hypertext Preprocessor
Bei dem rekursiven Akronym PHP handelt es sich um eine Skriptsprache, deren Syntax der von C oder C++ sehr ähnlich ist. Der Hauptaufgabenbereich liegt in der Erstellung dynamischer Websites und Webanwendungen. Die Sprache wird serverseitig interpretiert, was bedeutet, dass der Quelltext nicht an den Webbrowser übermittelt wird, sondern an einen Interpreter, der auf dem Webserver läuft. Das, was der Interpreter generiert, wird an den Webbrowser gesendet und dargestellt.

Pixel - Picture Element
Ein Pixel bezeichnet zum einen die kleinste Einheit im Bezug auf digitale Graphiken und zum anderen deren Darstellung auf einem Ausgabegerät mit Rasteransteuerung. Ein Pixel beinhaltet die Informationen über Farbe und Transparenz bzw. Helligkeit. Pixelgraphiken werden im Gegensatz zu Vektorgraphiken bei einer Vergrößerung unscharf oder „verpixelt". Die Bildschirmauflösung wird ebenfalls meist in einem Verhältnis in Pixel angegeben, beispielsweise 1024x786px.

Plug-In
Ein Plug-In bezeichnet ein zusätzliches Programm, das oft in ein anderes Anwendungsprogramm integriert wird. Mit diesem zusätzlichen Tool oder Add-On können vorhandene Programme ergänzt und an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Plug’n’Play
Plug & Play bedeutet frei übersetzt „einstecken und spielen" und bezeichnet Hardware, die man anschließen kann, ohne zusätzliche Software oder Treiber installieren zu müssen.

PNG - Portable Network Graphics
Frei übersetzt bedeutet PNG so viel wie portierbare Netzwerkgraphiken. Es handelt sich um ein Graphik-Format, das im Gegensatz zu JPEG-Bildern verlustfrei komprimiert werden kann. Wie GIF-Bilder können auch PNGs transparent dargestellt werden, weisen aber um ein Vielfaches geringeres Speichervolumen auf.

POP3 - Post Office Protocol Version 3
POP3 ist die dritte Version eines Übertragungsprotokolls für eingehende e-Mails. Anders als bei vielen anderen Protokollen wird die Verbindung von POP3 nur dann aufgebaut, wenn sie auch tatsächlich benötigt wird oder es der User wünscht (beispielsweise durch den „Senden/Empfangen"-Button im Mail-Programm). Der größte Nachteil des PO-Protokolls ist, dass der Benutzername und das Passwort unverschlüsselt mitgesendet werden. Zum Versenden von e-Mails wird meist das Protokoll SMTP verwendet.

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RAID - Redundant Array of Independent Disks
RAID beschäftigt sich mit dem Zusammenschluss mehrerer Festplatten zu einem logischen Laufwerk. Das gewährleistet eine höhere Speicherkapazität, Steigerung der Performance und eine größere Auswahlsicherheit. Es gibt sieben verschiedene RAID-Levels: RAID 0 (Striping – Beschleunigung), RAID 1 (Mirroring – Spiegelung), RAID 2 (mittlerweile nicht mehr im Einsatz), RAID 3 (Beschleunigung mit Paritätsinformationen auf separaten Festplatten), RAID 4 (selten im Einsatz, stattdessen RAID 5), RAID 5 (Performance und Parität) und RAID 6 (Redundanz über zwei zusätzliche Festplatten).

RAM - Random Access Memory
Ein RAM lässt sich auf Deutsch als „Speicher mit wahlfreiem Zugriff" betiteln und findet hauptsächlich als Arbeitsspeicher Verwendung. Ein RAM arbeitet mit Hilfe von integrierten Schaltkreisen und gehört zur Familie der Halbleiterspeicher. Der Zugriff findet mittels Ansprache jeder einzelner Speicherzelle statt, was den RAM von Flash-Speichern, die nur blockweise auf Daten zugreifen können, unterscheidet.

RIFF - Resource Interchange File Format
Das RIF-Format bezeichnet ein Containerformat, das zur Speicherung von Multimedia-Daten verwendet wird und von Microsoft in Zusammenarbeit mit IBM entwickelt wurde. In einer RIFF-Datei können jegliche Multimedia-Ressourcen (z.B. Audio- und Videodaten) zusammengefasst abgespeichert werden.

ROM - Read Only Memory
Der "Nur-Lese-Speicher” gehört ebenso wie der RAM zur Familie der Halbleiterspeicher und speichert die Daten in Form von binären, elektronischen Schaltzuständen. Die vorhandenen Speicherzellen werden in flüchtige und nicht flüchtige Speicherzellen unterteilt, was sich auf die Speicherung der Daten auch nach dem Abschalten der Stromversorgung bezieht.

Root
Als Root wird immer die oberste Instanz im Bezug auf einen Computer bezogen. Dies kann zum einen das oberste Verzeichnis im Dateisystem sein und zum anderen ein Benutzerkonto mit Administratoren-Rechten (meist bei UNIX-basierten Betriebssystemen vorhanden).

Router
Als Router wird eine Komponente im Netzwerk bezeichnet, die verschiedene Netze miteinander verbinden kann. Die empfangenen Daten werden im Router verarbeitet und an den vorgesehenen Rechner geschickt. Dieser Vorgang wird „Routing" genannt. Ein Router arbeitet standardgemäß auf Schicht 3 des OSI-Schichtenmodells.

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SCSI - Small Computer Systems Interface
SCSI ist eine parallele Schnittstelle, die zur Datenübertragung zwischen Geräten, die denselben Computer-Bus benutzen, verwendet wird. Um diese Übertragung aufbauen zu können, wird ein SCSI-Controller benötigt, der meist im anzuschließenden SCSI-Gerät zu finden ist. Die häufigste Verwendung von SCSI ist bei Festplatten und Bandlaufwerken.

Server
Ein Server ist eine Komponente in einem Netzwerk, die entweder mit Hard- oder mit Software realisiert werden kann. Auch Kombinationen aus beidem sind möglich. Der Zweck eines Servers ist es, spezielle Dienste seinen Clients zur Verfügung zu stellen. Ein Server stellt seine Dienste über ein Netzwerk für Clients zur Verfügung, die auf diese zugreifen können. Die Kommunikation geschieht durch einen Austausch von Nachrichten, was Client-Server-System genannt wird.

Setup
Als Setup wird die Installation von Software auf einem Computer bezeichnet. Das einwandfreie Arbeiten eines Anwendungsprogramms setzt eine vollständige und fehlerfreie Installation voraus. Das Setup steht meist als ausführbare Datei zur Verfügung.

SMS - Short Message Service
SMS bedeutet auf Deutsch etwa Kurznachrichtendienst und bezeichnet eine Übertragung von kurzen Textnachrichten über das Telefonnetz. Verwendet wird der SMS-Dienst hauptsächlich bei Mobiltelefonen, aber auch bei neueren Festnetztelefonen, ist es bereits möglich, mittels SMS zu kommunizieren.

SMTP - Simple Mail Transfer Protocol
Übersetzt bedeutet SMTP so viel wie "einfaches Nachrichten-Übertragungs-Protokoll”. Es ist das Gegenstück zu Protokollen wie POP3 und beschäftigt sich mit dem Versenden von e-Mails. Standardgemäß arbeitet SMTP auf Port 25 – die neuere Generation von Servern auch auf Port 587.

SQL - Structured Query Language
SQL bezeichnet eine deklarative Datenbanksprache, die für relationale Datenbanken entwickelt wurde. Die Syntax ist sehr einfach gehalten und der englischen Sprache angepasst. SQL wird dazu verwendet, bestimmte Datenstände, die wie eine Tabelle in Zeilen und Spalten aufgeteilt sind, zu manipulieren, also für das Einfügen, Ändern und Löschen von Datensätzen. Auch die Abfrage dieser Daten kann mittels SQL erfolgen.

SSL - Secure Socket Layer
Das Verschlüsselungsprotokoll SSL wird auch TLS (Transport Layer Security) genannt und beschäftigt sich mit der verschlüsselten Übertragung im Internet. SSL, das hauptsächlich im Zusammenhang mit HTTPS verwendet wird, verschlüsselt hierbei nicht die Dateien an sich, sondern die Verbindung bzw. die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger. Der größte Nachteil beim Einsatz von SSL ist, dass es relativ rechnerintensiv ist, was das gesamte Protokoll langsam macht.

Switch
Als Switch wird eine Komponente im Netzwerk bezeichnet, die mehrere Computer oder Netze miteinander verbinden kann. Die Besonderheit eines Switchs liegt darin, logische Entscheidungen treffen zu können und den gesamten Datenverkehr zu analysieren.
Ein Switch arbeitet mit Hilfe der MAC-Adressen aller angeschlossenen Komponenten und speichert diese, mit der dazugehörigen Port-Nummer in einer so genannten Source-Adress-Table (SAT – Quelladress-Tabelle). Die meisten Switches arbeiten auf der zweiten Schicht des OSI-Schichtenmodells.

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TAN - Transaction Number
Eine TAN, oder Transaktionsnummer taucht meist bei Bankgeschäften, die über das Internet getätigt werden auf und ist einem Passwort ähnlich. Der Unterschied ist aber, dass eine TAN nur ein einziges Mal verwendet werden kann. Um ein Bankgeschäft abwickeln zu können, wird aber zusätzlich noch ein weiterer Parameter, wie etwa ein PIN oder ein weiteres Benutzerkennwort benötigt.

TB - Terrabyte
Ein Terrabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^12 Byte, meist wird aber von 2^40 Byte gesprochen.

Terminal
Terminals wurden primär dazu entwickelt, weltweiten Zugriff auf weit entfernte Computer zu ermöglichen. Heute werden hauptsächlich Terminalemulationen auf lokalen Rechnern verwendet, die es beispielsweise ermöglichen, Daten von und auf den Zentralrechner zu kopieren.

ThinClient
Ein ThinClient ist, anders als ein herkömmlicher Client auf die Ein- und Ausgabe von Daten beschränkt. Die Daten werden auf einem zentralen Server gespeichert und werden auch von dort geholt. Der Vorteil liegt darin, dass alle Daten immer zentral abgespeichert werden, was die Verwaltung erheblich vereinfacht. Der Nachteil ist, dass es zeitweise zu Verzögerungen, die durch das Netzwerk verursacht werden, kommen kann.

TIFF - Tagged Image File Format
Bei TIFF handelt es sich um ein Bilder-Speicherformat, das von Microsoft und Aldus (wurde später von Adobe übernommen) entwickelt wurde. Innerhalb einer TIFF-Datei können mehrere Bilder (beispielsweise ein Thumbnail - kleines Vorschaubild - und die eigentliche Bilddatei) vorhanden sein, was Multipage-TIFF genannt wird. TIFF unterstützt, anders als die meisten anderen Komprimierungsstandards, sowohl die verlustfreie als auch die verlustbehaftete Komprimierung.

TLD - Top Level Domain
Eine Top-Level-Domain ist bei Internet-Adressen die höchste Ebene und befindet sich am Schluss der Domain. Beispielsweise bei Fehler! Hyperlink-Referenz ungültig. wäre .at die Top-Level-Domain. TLDs teilen sich in zwei Gruppen auf: allgemeine (z.B. *.com, *.net, *.biz,…) und länderspezifische (z.B. *.at, *.de, *.nl,…) TLDs.

TMC - Traffic Message Channel
Der Verkehrs-Nachrichten-Kanal ist ein digitaler Radio-Datendienst, der Verkehrsstörungen an geeignete Empfangsgeräte sendet. Verwendet wird dieser Dienst hauptsächlich bei Navigationssystemen, die anhand dieser Meldungen eine alternative Route, die um den Verkehrsstau oder sonstige Störung herumführt, berechnet.

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UMTS - Universal Mobile Telecommunications System
UMTS ist der Mobilfunkstandard in der dritten Generation, kurz 3G. Im Gegensatz zum herkömmlichen GSM-Netz sind die Datenübertragungsraten um ein Vielfaches höher. Durch UMTS wird eine Vielzahl neuer Kommunikationsmöglichkeiten bereitgestellt. Beispiele hierfür wären Video-Telefonie, Mobile TV (fernsehen über das Mobiltelefon) oder auch ein herkömmlicher Internetzugang mit akzeptablen Zeiten, die für den Aufbau von Verbindungen und Websites benötigt werden.

URI - Uniform Resource Identifier
Ein URI identifiziert ebenso wie eine URL eine Ressource und besteht aus einer Zeichenfolge. URLs sind allerdings nur eine Unterart von URIs.

URL - Uniform Resource Locator
Eine URL ist eine Unterart eines URI und identifiziert eine Ressource im Bezug auf Adresse und Speicherort. Verwendet werden URLs bei den Netzwerkprotokollen HTTP und FTP. Ein Beispiel für eine URL wäre http://www.infotechnik-smejkal.at.
Eine URL kann verschiedene Elemente enthalten, wie zum Beispiel das Protokoll, einen Benutzer mit dem dazugehörigen Passwort, einen Port und vieles mehr.

USB - Universal Serial Bus
USB-Anschlüsse bei Computern haben in den letzten Jahren extrem an Bedeutung gewonnen. Zahlreiche Geräte, wie zum Beispiel die Tastatur, die Maus, externe Festplatten, Drucker, Digitalkameras usw. können per USB mit dem Computer verbunden werden. Die großen Vorteile von USB liegen zum einen in der integrierten Stromversorgung (somit ist kein eigenes Netzteil oder externes Stromkabel nötig) und zum anderen die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Beim aktuellen Standard (Version 2.0) liegt die Übertragungsrate bei 60 Megabyte pro Sekunde. Zum Vergleich: Version 1.1 schaffte lediglich 1,5 MB/s.

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Vektorgraphik
Vektorgraphiken sind skalierbare Bilder oder Formen, die auch bei einer Vergrößerung nicht unscharf oder verpixelt werden. In Vektorgraphiken werden nicht die Graphiken selbst gespeichert, sondern die Eigenschaften einzelner Elemente, wie zum Beispiel Linien, Kurven oder Flächen. Diese Eigenschaften, können auch nachträglich verändert werden.
Beispielsweise Adobe Illustrator arbeitet mit Vektorgraphiken.

VGA - Video Graphics Array
Als VGA wird ein Graphik-Standard bezeichnet, der bestimmte Kombinationen, im Bezug auf die Bittiefe (also die Anzahl an verschiedenen Farben), Auflösung und Wiederholfrequenz definiert. Die Auflösung von 640x480 wird häufig als typische VGA-Auflösung bezeichnet.

VoIP - Voice over IP
Bei VoIP handelt es sich um Telefonie über das Internet-Protokoll. Die Qualität ist mittlerweile dieselbe wie bei herkömmlichen Telefonen, der Vorteil besteht darin, die Kosten für Gespräche zu minimieren. Die Gespräche innerhalb eines VoIP-Netzes sind meist kostenlos, doch auch die Kosten für Telefonate in das Fest- bzw. Mobilnetz sind erheblich geringer. Es gibt spezielle VoIP-Telefone, doch mittels Adapter können auch herkömmliche Telefone an VoIP-Anlagen angeschlossen werden.

VPN - Virtual Private Network
VPN bezeichnet ein virtuelles, privates Netzwerk, das primär zur Übertragung von „privaten” Daten in ein öffentliches Netz verwendet wird. Somit wird eine sichere Übertragung über eine mehr oder weniger unsichere Verbindung gewährleistet.
Bei VPNs spricht man von drei verschiedenen Möglichkeiten, eine Verbindung herzustellen: Punkt-zu-Punkt (oder auch Site-to-Site, Verwendung eines VPN-Gateways auf beiden Seiten der Übertragung), Site-to-End (Verwendung beispielsweise bei externen Mitarbeitern, die sich in das interne Netz einklinken) und End-to-End (zum Beispiel eine Verbindung zwischen zwei mobilen Rechnern).

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W3C - World Wide Web Consortium
Das World Wide Web Consortium beschäftigt sich mit der Standardisierung von verschiedenen Techniken, Protokollen und Programmiersprachen, die mit dem Internet zu tun haben. Beispielsweise HTML, XML oder CSS wurden vom W3C standardisiert. Der Vorsitzende ist Tim Berners-Lee.

WAN - Wide Area Network
Ein WAN bezeichnet ein Netzwerk, das sich über ein großes geographisches Gebiet streckt. Eine Verbindung zweier LANs auf verschiedenen Kontinenten mittels eines WANs ist keine Seltenheit. Eine Beschränkung an maximalen Rechnern im Netz gibt es nicht. Aus diesem Grund werden Daten auch nur gezielt an den Empfänger gesendet und nicht, wie etwa bei einem LAN, unadressiert („Broadcasting").

WAP - Wireless Application Protocol
WAP ist eine Sammlung von Protokollen und Technologien, um Internetseiten auf Mobiltelefonen verfügbar zu machen. Die Probleme dabei sind die relativ langsamen Mobilfunknetze und die kleinen Displays der Handys.

W-LAN - Wireless Local Area Network
Das drahtlose, lokale Netzwerk ist ein Funknetz, mit dem mehrere Rechner mit geringer Entfernung zueinander kabellos verbunden werden können. Der Vorteil ist der Wegfall lästiger Kabel, der größte Nachteil hingegen die Sicherheit, da sich bei nicht ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen unbefugte Personen, die nicht im selben Gebäude sind, in das Netz verbinden können.

WMA - Windows Media Audio
WMA ist ein Audio-Format das von Microsoft entwickelt wurde und Audio-Dateien mit Verlusten komprimiert. Es ist vergleichbar mit dem mp3-Format, da die Komprimierung nach demselben Schema abläuft. Allerdings ist WMA nicht so weit verbreitet.

WWW - World Wide Web
Beim World Wide Web handelt es sich um ein Hypertext-System, das über das Internet aufrufbar ist. Benötigt wird hierzu ein Webbrowser, mit dem Daten von einem Webserver heruntergeladen und dargestellt werden können. Das WWW ist auf die drei Kernstandards HTTP (das Übertragungsprotokoll), HTML (die Beschreibungssprache) und URLs (die Adressbezeichnung) aufgebaut.

WYSIWYG - What you see is what you get
WYSIWYG lässt sich als "Was du siehst, ist das, was du bekommst” übersetzen und bezeichnet ein Dokument, das bei der Erstellung am Bildschirm genau so aussieht, wie bei der endgültigen Publikation.

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XGA - Extended Graphics Array
XGA bezeichnet einen Standard für Graphikdarstellungen. In diesem Standard werten Werte wie etwa bestimmte Kombinationen von Auflösung, Bittiefe (Farbanzahl) und Wiederholfrequenz.

XML - Extensible Markup Language
XML ist eine vom W3C (World Wide Web Consortium) spezifizierte Auszeichnungssprache, die zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten verwendet wird.
Verwendet wird XML, für das es eine Vielzahl unterschiedlicher Sprachen gibt, vor allem für den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Systemen (z.B. über das Internet).

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YB - Yottabyte
Ein Yottabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist 10^24 Byte, meist wird aber von 2^80 Byte gesprochen.

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ZB – Zettabyte
Ein Zettabyte ist ein Vielfaches eines Bytes. Die SI-konforme Bedeutung ist10^21 Byte, meist wird aber von 2^70 Byte gesprochen.